Historische Sehenswürdigkeiten wie Schloss Ehrenburg, Veste und der Altstadt mit wunderschönem Marktplatz. Der Städtetrip Coburg überzeugt von der ersten Minute an. Eine Städtereise Coburg in Oberfranken ist ein toller Tagestrip voller feiner Erlebnisse und netten Menschen. Hier unsere Tipps und Empfehlungen und Sehenswürdigkeiten für euren Besuch in Coburg.
Marktplatz mit Wochenmarkt
Historisches Zentrum Coburgs, umgeben von beeindruckender Architektur
Regelmäßiger Wochenmarkt mit frischen regionalen Produkten
Beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen
Saisonale Veranstaltungen und Märkte finden hier statt
Perfekter Ausgangspunkt zur Erkundung der Altstadt
Unser Städtetrip Coburg startet direkt an der Pulsader der Stadt. Wir besuchen den Markplatz Coburg und bemerken gleich, dass wir für unsere Städtereise Coburg den richtigen Tag gewählt haben.
Der Wochenmarkt begrüßt uns mit seinem bunten Treiben. Das Wetter ist herrlich sonnig und die Coburger flanieren gutgelaunt über den Markt, oder genießen die Wärme in einem der Außensitzbereiche umliegenden Geschäfte. Wir nemen uns daran ein Beispiel und genießen erst mal die Sonne im Sitzen ☀️
Ein markantes Renaissance-Gebäude am Coburger Marktplatz
Erbaut zwischen 1597 und 1601
Diente ursprünglich als Kaufhaus und Verwaltungsgebäude
Repräsentiert die Architektur der Spätrenaissance
Heute Sitz verschiedener städtischer Einrichtungen
An der Nordseite der Marktplatzes steht das altehrwürdige Stadthaus Coburgs. Bis zum Ende des 16. Jahrhundert stand an seiner Stelle das Vogtei-Kaufhaus. Hier fanden sich seinerzeit Handwerksbetriebe wie Metzger, Bäcker, Schuster sowie fast zwanzig Kramläden.
In den Jahren 1597 bis 1599 lies der Fürst das heutige Stadthaus errichten. Der Prachtbau ist heute noch Zeugnis des Herrschaftswillen des Fürsten. Beeindruckend schön!
Gotische Stadtkirche mit Ursprüngen aus dem 14. Jahrhundert
Wurde im 16. Jahrhundert nach einem Brand im Renaissancestil wieder aufgebaut
Enthält beeindruckende Sandsteinfiguren im Innenraum
Eines der ältesten Bauwerke in Coburg
In der Kirche befindet sich das imposante Grabmal von Herzog Johann Casimir
Bis ins 14. Jahrhundert get die Geschichte der St.-Moriz-Kirche in Coburg zurück. Hier Predigte Martin Luther mehfach in der Osterwoche des Jahres 1530. So war sie auch über das Zentrum der evangelischen Landeskirche über Jahrhunderte hinweg. Und Grablege sächsischer Herzöge.
Im Innern ist es hell und empfängt die Besucher mit seinen barocken Stil, den die spätgotische Kirche im 18. Jahrhundert erhielt. Seine letzte Modernisierung erfuhr der Hallenbau durch die Neugestaltung des Altarraums.
Einziger Wermutstropfen ist die Menge an laut sprechenden Menschen. Neben einem Stadtführer sind es auch einige Personen, welche Stille dieses Ortes ignorieren. Schade, denn es ist wirklich eine schöne Grundstimmung in diesem Gotteshaus, die wir so nicht genießen können.
Schloss Ehrenburg wurde im 16. Jahrhundert als Stadtresidenz der Herzöge von Sachsen-Coburg erbaut
Die Fassade des Schlosses wurde im neugotischen Stil umgestaltet
Innenräume beeindrucken mit barocker Pracht und prunkvollen Sälen
Königin Victoria von England besuchte das Schloss häufig
Enthält eine wertvolle Sammlung historischer Bücher in seiner Bibliothek
Schloss Ehrenburg ist von einem schönen Park umgeben, der zum Spazieren einlädt
Regelmäßige Führungen geben Einblick in die Geschichte und die Architektur des Schlosses
Gerade ein mal fünf Jahre dauerte es ab der Auftragerteilung im Jahre 1543 durch Johann Ernst von Sachsen-Coburg, bis der Herzog seine Hofhaltung von der Veste Coburg in die Dreiflügelanlage verlegte. Heute ist die prächtige Anlage Zeuge der Geschichte und Pracht der Herzogsfamilie und der Jahrhunderte.
Wir empfehlen unbedingt die Führung durch die das Residenzschloss, wenn ihr euren Städtetrip Coburg macht. Eine wahrlich beeindruckendende Erfahrung mit tollen Eindrücken!
Man erfährt unglaublich viel zur Familiengeschichte und die politischen Spiele über die Jahrhunderte hinweg, welche sich häufig in der Wahl der vermeintlich „richtigen“ Ehepartner erstreckte. Durch geschickte Planung, wurde aus den Coburgern eine mächtige und reiche Familie mit Verbindungen bis hinein in die europäischen Königshäuser.
Auf dem Weg durch die Räume finden sich fantastische Stuckaturen und beeindruckende Malereien. Das Highlight bildet der prächtige Riesensaal, welcher seinen Namen den 28 Hermen verdankt, welche als Pfeilerfiguren den Raum stützen.
Ebenfalls ein Muss ist der angrenzende Schloßplatz samt Gebäude und Parkanlagen. Ein Geheimtipp ist das Betrachten des Sonnenuntergangs von der Wiesenfläche aus 🤗
Hofkirche Schloss Ehrenburg befindet sich im Renaissance-Schloss Ehrenburg in Coburg
Die Kirche wurde 1543 als katholische Kirche gegründet
Sie ist bekannt für ihre beeindruckende neugotische Innenarchitektur
Der Altar wurde im Jahr 1858 von den Gebrüdern Giesecke gestaltet
Die Kirche gehört heute zur evangelisch-lutherischen Gemeinde
In der Hofkirche finden regelmäßig Gottesdienste und Konzerte statt
Zum Abschluss des Rundgangs besuchen wir die Hofkirche des Schloss Ehrenburg. Eine wunderschöne, zweistöckige Hallenkirche. Von außen ist der Kirchenbau kaum wahrnehmbar, obwohl sie die gesamte länge des Westflügels Schloss Ehrenburgs einnimmt.
Im Jahre 1690 startete der Bau der Kirche und wurde 1738 mit der Einwihung der Hofkirche abgeschlossen. Die durchgehenden Emporen enden nur am Oratorium, wo die Familie des Herzogs seinerzeit die Gottesdienste verfolgte. Der prachtvolle Altar mit darüber eingebrachter Orgel und die barocke Gestaltung samt „Schwalbennest“-Kanzel sind einfach beeindruckend.
Die Veste Coburg zählt zu den größten erhaltenen Burganlagen Deutschlands
Im 16. Jahrhundert diente sie Martin Luther als Zufluchtsort
Die Kunstsammlung umfasst Werke von Dürer bis Cranach
Besucher können historische Waffen und Rüstungen besichtigen
Die Burg bietet einen beeindruckenden Panoramablick auf die Umgebung
Hoch über der Stadt thront die „Fränkische Krone“ als ehemalige Herzogsresidenz und ab dem 16. Jahrhundert als Landesfestung.
Die Geschichte der mächtigen barocken Mauern geht zurück bis ins Jahr 1056, in welcher sie erstmals eine urkundliche Erwähnung fand.
Die Veste ist frei zugänglich und lockt beim Städtetrip Coburg mit ihren schönen, gepflegten Gebäuden und Wehranlagen. Und natürlich der tolle Ausblick von den Burgmauern auf Coburg und die umliegenden Ländereien.
Im Innern findet sich die fantastische Kunstsammlung der Veste Coburg und sollte definitiv mit eingeplant werden bei einer Städtereise Coburg! Gefühlt gibt es hier alles zu sehen, was die Geschichte über Jahrhunderte prägte: Schwerter, Büchsen, Ritterrüstungen, Turnierpferde samt Reiter in Originalgröße, prachtvolle Kleidung und Accessoires… Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus!
Besonders beeindruckend ist Sammlung an historischen Karussell- und Rennschlitten. Und als Krönung die beiden vergoldeten Brautwagen aus dem 16. Jahrhundert, welche die ältesten noch voll funktionsfähigen Kutschen Europas sind.
Hofgarten Coburg wurde im englischen Landschaftsstil gestaltet
Er erstreckt sich über etwa 36 Hektar
Im Hofgarten befinden sich zahlreiche Denkmäler
Der Garten verbindet das Schloss Ehrenburg mit der Veste Coburg
Viele seltene Baumarten und Pflanzen sind hier zu finden
Der Rosengarten im Hofgarten ist besonders sehenswert
Unser Weg zurück von der Veste führt uns auf unserem Städtedtrip Coburg durch Hofgarten. Zwischen Schlossplatz und Veste erstreckt sich diese schöne Grünanlage, welche an diesem Frühlingstag von vielen Menschen besucht wird, die alle die Ruhe und die Sonne genießen.
Angelegt wurde die Anlage bereits zwischen 1680 und 1682 auf Veranlassung durch Herzog Albrecht von Sachsen-Coburg. Ursprünglich als Berockgarten angelegt, wurde er im 19. Jahrhundert nach Vorbild englischer Landschaftsgärten umgestaltet.
Es lohnt sich, durch die Parkanlage zu flanieren und zu genießen. Es gibt viel zu entdecken und zu sehen. Und die Ausblicke hinab auf Schloss Ehrenburg, Schlossplatz und Coburg sind wirklich wunderschön. 🤗
Benannt nach Alexander Huhn, der im 19. Jahrhundert berühmte saure Gurken verkaufte
Brunnen zeigt eine Bronzeskulptur mit einem Korb voller Gurken
Ein beliebter Treffpunkt im Herzen der Stadt Coburg
Symbolisiert humorvoll die lokale Geschichte und Kultur
Es zeugt von viel Achtung und Liebe der Coburger für einen Mann aus ihrer Mitte. Alexander Otto, von vielen schlicht „Gurken Alex“ genannt. Ein Denkmal für einen einfachen Mann, der in seinem Leben (1884 – 1960) mehr Last klaglos trug, als viele wohl geschafft hätten.
Bekannt wurde er durch den Verkauf verschiedener Gebrauchsgegenstände des Alltags, aber vor allem durch seine Gurken, welche er „seine Kümmerlinge“ nannte. Der Faschingsverein Narhalla Coburg startete eine Spendenaktion, um diesem Mann ein Denkmal zu setzen. Eine ganz tolle Aktion, um diesen „kleinen Mann aus dem Volk“ zu gedenken und zu würdigen. 👍♥️
Coburger Mohr ist das Wahrzeichen der Stadt Coburg
Er ist Teil des Wappens der Stadt seit 1397
Der Mohr symbolisiert den heiligen Mauritius, den Schutzpatron von Coburg
Die Figur wird oft in historischen Prozessionen und Festen dargestellt
Er steht auf dem Marktplatz von Coburg als Bronzestatue
Die Darstellung ist Teil lokaler und internationaler Diskussionen über Rassismus
Eine Besonderheit fällt dem aufmerksamen Besucher beim Städtetrip Coburg ganz schnell auf, wenn man auf den Starßen und Gassen den Blick zum Boden bringt: Der Coburger Mohr. Es handelt sich hier um die Darstellung des Schutzpatrons Coburgs. Dem heiligen Mautritius.
Interessant dabeit ist, dass niemand genau weiß, wie der gute Mann seinerzeit im dritten Jahrhundert genau aussah. Es wird vermutet, dass er aus Oberägypten war. Aufgrund von Herkunft und Namen wurde er dann im Mittelalter als Afrikander dargestellt.
Von den Nazis wurde das Mauritius-Bildnis aus rassistischen Gründen 1934 vom Wappen entfernt. Und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder diesem hinzugefügt. Seit 1974 besteht der Beschluss, die mittelalterliche Darstellung als Afrikaner im Stadtwappen weiterzuführen.
Auf den Straßen der Stadt findet sich die Darstellung immer wieder auf den Gullideckeln und man begegnet ihm so oft auf der Städtereise Coburg. Aber auch am Coburger Rathaus ist der Heilige Mauritius verewigt.
Natürlich muss nach einem so ereignisreichen Tag auch der Energiepegel wieder aufgefüllt werden. Unsere Wahl fällt auf das Hanskaschber Coburg, da hier eine gute Auswahl leckerer vegetarischer Speisen angeboten wird. 🌿 🙂
Die Speisen sind echt lecker. Als Wehrmutstropfen müssen wir aber anmerken, dass erst unsere Bestellung vergessen wurde, dann das Essen nicht wirklich warm oder gar heiß war. Sehr schade, denn der Hanskaschber macht einen echt guten Eindruck. Davon ausgehend, dass es nur zwei blöde Zufälle waren, empfehlen wir das jetzt mal an dieser Stelle. Wir empfehlen dabei auch gleich zu reservieren 😉
Wir waren überrascht, was das überschaubare Coburg alles für uns bereithält. Es gibt so viel zu entdecken, überall lockt Geschichte und Moderne. Dazu sind die Menschen hier wirklich offen und super nett. Zu jedem Zeitpunkt haben wie die Städtereise Coburg genossen.
Der Besuch in der ehemaligen Residenzstadt im Rahmen einer Städtereise Coburg ist an einem Tag machbar und lohnt sich wirklich. WIr hoffen, dass euch unsere Tipps helfen, euren Besuch in Coburg zu bereichern 🤗
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